Übersetzt von Ulrich Daum
ausgewählt und illustriert von Michael
Daum
Der Dichter bittet seine Geliebte, ihm zu
schreiben
Abschied
Memento
Überraschung
MCMXCVII
GALERIE IM KÜNSTLERHAUS
EMERSACKER
Der Dichter bittet seine Geliebte, ihm zu schreibenInnigstgeliebte, lebendiger Tod, alleinsitz´ ich hier und wart´ auf Dein Lebenszeichen. Sollt´ ich der welkenden Blume gleichen? Sollt´ ich doch besser ohne Dich sein? |
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| Lorca | ||
| Die Luft ist unsterblich. Der träge Stein
kennt nicht den Schatten, will ihm nicht ausweichen. Dem Herz innen braucht niemand den Honig zu reichen, den der Mond ausgießt mit seinem Schein. |
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| Lorca | ||
| Aber mich, mich ließest Du leiden,
ließest zu, daß ich, Tiger und Taube, mich an Dich gepreßt quälte, unfähig, Trauer und Schmerz zu vermeiden. |
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| Lorca | ||
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Füll´ meine irre Leere, schreibe, erzähle,
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